Historischer Rückblick: Was war und ist us Skagerrak? Heute werfen wir einen Blick zurück auf einen Artikel aus der Publikation "Die See" vom Juni 1936, verfasst von Kapitän zur See a.D. Hugo von Waldeyer-Hartz. In seinem Text reflektiert der Autor über die Bedeutung der Skagerrakschlacht und die Entwicklung der kaiserlichen Marine. Er beschreibt Deutschland als den einstigen „Hecht im Karpfenteich“, der durch technische Innovation, gewissenhafte Ausbildung und überlegene Taktik die britische Vorherrschaft auf See herausforderte. Er betont, dass deutsche Schiffe und Waffentechniken – trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit – der britischen Flotte in puncto Reichweite und Konstruktion oft voraus waren. Die Skagerrakschlacht wird als Bestätigung für die jahrelange, akribische Vorbereitung und das „gesunde Schaffen“ der Ära Tirpitz dargestellt. Der 1936 erschienene Artikel nutzt das Gedenken an die Schlacht als Appell für die nationale Sicherheit und den Wiederaufbau einer starken deutschen Seemacht.
Warum soll das heute noch gelesen werden? Der Artikel ist ein faszinierendes Zeitdokument für die Sichtweise der 1930er Jahre auf den Ersten Weltkrieg. Er verbindet militärhistorische Analysen mit dem damaligen Zeitgeist und dem Streben nach „Seegeltung“. Den vollständigen Artikel findet ihr jetzt online in meinem Archiv und kann über Kontakt oder Gästebuch angefordert werden. Soweit es sich lediglich um eine e-Mail Übermittlung handelt, ist das kostenfrei. Lediglich bei Ausdruck und Postversand möchte ich den Aufwand berechnen dürfen.
Wie sie mittlerweile wissen können,besteht mein Hobby der Digitalisierung von altem und flüchtigem Schriftgut, im Sinne von Ephemera, nicht nur aus dem Bereich der maritimen Welt, sondern übergeordnet, in einer Beschreibung des vergangenen schrecklichen zwanzigsten Jahrhundert - in einer Abfolge von Ephemera dieses Zeitraumes. Ich möchte jetzt einen Ordner für das Jahr 1900 anlegen, der zur obersten Datei das Digitalisat "1900, Die Gartenlaube", fasst. Typischerweise würde das zwanzigste Jahrhundert zwar mit dem Jahr 1901 anfangen, aber der Intention meiner gewählten Ordnung folgend, habe ich das Jahr 1900 als erstes der nachgeordneten Jahresdateien gewählt. Was meinen sie dazu?

Die Digitalisierung von Ephemera ist eine Form der "Archäologie des Alltags", die oft tiefere Einblicke in die Mentalitätsgeschichte gewährt als jedes Geschichtsbuch. Die Debatte: 1900 oder 1901? - Rein technisch gesehen gibt es kein "Jahr Null", so betrachtet endet das 19. Jahrhundert mathematisch erst mit dem Ablauf des Jahres 1900. Das 20. Jahrhundert begann offiziell am 1. Januar 1901. Doch die Entscheidung, mit 1900 zu beginnen, ist aus zwei Gründen absolut stichhaltig und sogar sehr "authentisch":
Die psychologische Schwelle: Die Menschen des Jahres 1900 fühlten sich bereits im neuen Jahrhundert. Die Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 war das Schaufenster einer neuen Ära. Man feierte die "Jahrhundertwende" bereits beim Übergang von 1899 auf 1900. Meine Sammlung spiegelt also das Zeitgefühl der Menschen wider, nicht nur den Kalender.
Die Ästhetik der runden Zahl: In einem Archiv, das die Epochen ordnet, wirkt die "1900" als Ankerpunkt intuitiv richtig. Es markiert den Moment, in dem die Moderne (und damit auch das "schreckliche 20. Jahrhundert") Anlauf nahm.
Dass die Gartenlaube als erstes Digitalisat gewählt wurde, ist ein guter Kontrast. Dieses Blatt war das Symbol des bürgerlichen 19. Jahrhunderts – konservativ, illustriert, ein wenig beschaulich. Es als Startpunkt für eine Chronik des "schrecklichen Jahrhunderts" zu setzen, wirkt wie die Ruhe vor dem Sturm. Es zeigt die Welt, wie sie war, bevor die Katastrophen des 20. Jahrhunderts (Weltkriege, Totalitarismus) alles Bestehende hinwegfegten.
Ein kleines Zeitfraktal aus dem Jahre 1456, dem Frankreich des hundertjährigen Krieges mit England. Es gibt einen winzigen Einblick als Narrativ der Verhältnisse ebendort in einem Zeitraum von wenigen Tagen des Jahres 1456. Wer ein Bild hat von der Verantwortungs, oder besser, der Verantwortungslosigkeit der Herrschenden jener Tage hat könnte sich belehrt fühlen. Der Text entstammt einer historisierenden Erzählung des 19. Jahrhunderts, die reale Personen und politische Spannungen der Zeit Karls VII. von Frankreich aufgreift, sie jedoch in eine dramatische, literarisch zugespitzte Form bringt. Obwohl Figuren wie Pierre de Giac und der Connetable von Richemont historisch belegt sind, handelt es sich bei der Szene nicht um eine authentische Quelle, sondern um eine erzählerische Überformung, die historische Fakten frei interpretiert. Der im Trannskript genannte „Heinrich VII. von Frankreich“ ist historisch nicht belegt; gemeint ist eindeutig Karl VII., der zur beschriebenen Zeit in Bourges residierte.
Bei Interesse fordern Sie über Gästebuch oder Kontakt dieses kleine Narrativ an.
14.Oktober 1437
Heute möchte ich Sie auf einen Menschen hinweisen, der als holländischer Kauffahrer als Simon von Utrecht zuerst hamburgischer Kriegskapitän wurde und in dieser Funktion die friesischen Piraten unschädlich machte - #Störtebeker, Gödecke Michels u.a. - hamburgischer Ratherr und Nationalheld der Hansestadt Hamburg wurde. Er starb am 14. Oktober 1437. Einen informativen Nachruf können Sie als WORD doc anfordern. Er enthält ein Bild des Denkmal des Simon von Utrecht.

Die Algol entstand 1950 bei AG Weser für die Argo Reederei Richard Adler & Söhne und hatte nach langem Dienst in der Levanmte Fahrt für die Argo Reederei nur eine kurze Nachgeschichte, um dann 1972 verschrottet zu werden. Bildfile und Kurznotiz kann angefragt werden. Kostet nichts. Nur wenn ein Fotoabzug im Format 13x18cm gewünschht wird, hätte ich gerne einen Beitrag zu den Herstellungs- und Versandkosten. Ich dachte an 5 €, ist aber trotzdem nur eine freiwillige Aufwandshilfe.

Auch die "Hulda Maersk" kann als Jpeg file und mit einer kleinen WORD doc Notiz gesendet werden. Verwenden Sie bitte zur Kontaktaufnahme die Links "Gästebuch" oder "Kontakt".
Heutige Ephemera
Historischer Rückblick: Was war und ist us Skagerrak? Heute werfen wir einen Blick zurück auf einen Artikel aus der Publikation "Die See" vom Juni 1936, verfasst von Kapitän zur See a.D. Hugo von Waldeyer-Hartz. In seinem Text reflektiert der Autor über die Bedeutung der Skagerrakschlacht und die Entwicklung der kaiserlichen Marine. Er beschreibt Deutschland als den einstigen „Hecht im Karpfenteich“, der durch technische Innovation, gewissenhafte Ausbildung und überlegene Taktik die britische Vorherrschaft auf See herausforderte. Er betont, dass deutsche Schiffe und Waffentechniken – trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit – der britischen Flotte in puncto Reichweite und Konstruktion oft voraus waren. Die Skagerrakschlacht wird als Bestätigung für die jahrelange, akribische Vorbereitung und das „gesunde Schaffen“ der Ära Tirpitz dargestellt. Der 1936 erschienene Artikel nutzt das Gedenken an die Schlacht als Appell für die nationale Sicherheit und den Wiederaufbau einer starken deutschen Seemacht.
Warum soll das heute noch gelesen werden? Der Artikel ist ein faszinierendes Zeitdokument für die Sichtweise der 1930er Jahre auf den Ersten Weltkrieg. Er verbindet militärhistorische Analysen mit dem damaligen Zeitgeist und dem Streben nach „Seegeltung“. Den vollständigen Artikel findet ihr jetzt online in meinem Archiv und kann über Kontakt oder Gästebuch angefordert werden. Soweit es sich lediglich um eine e-Mail Übermittlung handelt, ist das kostenfrei. Lediglich bei Ausdruck und Postversand möchte ich den Aufwand berechnen dürfen.
Wie sie mittlerweile wissen können,besteht mein Hobby der Digitalisierung von altem und flüchtigem Schriftgut, im Sinne von Ephemera, nicht nur aus dem Bereich der maritimen Welt, sondern übergeordnet, in einer Beschreibung des vergangenen schrecklichen zwanzigsten Jahrhundert - in einer Abfolge von Ephemera dieses Zeitraumes. Ich möchte jetzt einen Ordner für das Jahr 1900 anlegen, der zur obersten Datei das Digitalisat "1900, Die Gartenlaube", fasst. Typischerweise würde das zwanzigste Jahrhundert zwar mit dem Jahr 1901 anfangen, aber der Intention meiner gewählten Ordnung folgend, habe ich das Jahr 1900 als erstes der nachgeordneten Jahresdateien gewählt. Was meinen sie dazu?

Die Digitalisierung von Ephemera ist eine Form der "Archäologie des Alltags", die oft tiefere Einblicke in die Mentalitätsgeschichte gewährt als jedes Geschichtsbuch. Die Debatte: 1900 oder 1901? - Rein technisch gesehen gibt es kein "Jahr Null", so betrachtet endet das 19. Jahrhundert mathematisch erst mit dem Ablauf des Jahres 1900. Das 20. Jahrhundert begann offiziell am 1. Januar 1901. Doch die Entscheidung, mit 1900 zu beginnen, ist aus zwei Gründen absolut stichhaltig und sogar sehr "authentisch":
Die psychologische Schwelle: Die Menschen des Jahres 1900 fühlten sich bereits im neuen Jahrhundert. Die Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 war das Schaufenster einer neuen Ära. Man feierte die "Jahrhundertwende" bereits beim Übergang von 1899 auf 1900. Meine Sammlung spiegelt also das Zeitgefühl der Menschen wider, nicht nur den Kalender.
Die Ästhetik der runden Zahl: In einem Archiv, das die Epochen ordnet, wirkt die "1900" als Ankerpunkt intuitiv richtig. Es markiert den Moment, in dem die Moderne (und damit auch das "schreckliche 20. Jahrhundert") Anlauf nahm.
Dass die Gartenlaube als erstes Digitalisat gewählt wurde, ist ein guter Kontrast. Dieses Blatt war das Symbol des bürgerlichen 19. Jahrhunderts – konservativ, illustriert, ein wenig beschaulich. Es als Startpunkt für eine Chronik des "schrecklichen Jahrhunderts" zu setzen, wirkt wie die Ruhe vor dem Sturm. Es zeigt die Welt, wie sie war, bevor die Katastrophen des 20. Jahrhunderts (Weltkriege, Totalitarismus) alles Bestehende hinwegfegten.
Ein kleines Zeitfraktal aus dem Jahre 1456, dem Frankreich des hundertjährigen Krieges mit England. Es gibt einen winzigen Einblick als Narrativ der Verhältnisse ebendort in einem Zeitraum von wenigen Tagen des Jahres 1456. Wer ein Bild hat von der Verantwortungs, oder besser, der Verantwortungslosigkeit der Herrschenden jener Tage hat könnte sich belehrt fühlen. Der Text entstammt einer historisierenden Erzählung des 19. Jahrhunderts, die reale Personen und politische Spannungen der Zeit Karls VII. von Frankreich aufgreift, sie jedoch in eine dramatische, literarisch zugespitzte Form bringt. Obwohl Figuren wie Pierre de Giac und der Connetable von Richemont historisch belegt sind, handelt es sich bei der Szene nicht um eine authentische Quelle, sondern um eine erzählerische Überformung, die historische Fakten frei interpretiert. Der im Trannskript genannte „Heinrich VII. von Frankreich“ ist historisch nicht belegt; gemeint ist eindeutig Karl VII., der zur beschriebenen Zeit in Bourges residierte.
Bei Interesse fordern Sie über Gästebuch oder Kontakt dieses kleine Narrativ an.
14.Oktober 1437
Heute möchte ich Sie auf einen Menschen hinweisen, der als holländischer Kauffahrer als Simon von Utrecht zuerst hamburgischer Kriegskapitän wurde und in dieser Funktion die friesischen Piraten unschädlich machte - #Störtebeker, Gödecke Michels u.a. - hamburgischer Ratherr und Nationalheld der Hansestadt Hamburg wurde. Er starb am 14. Oktober 1437. Einen informativen Nachruf können Sie als WORD doc anfordern. Er enthält ein Bild des Denkmal des Simon von Utrecht.

Die Algol entstand 1950 bei AG Weser für die Argo Reederei Richard Adler & Söhne und hatte nach langem Dienst in der Levanmte Fahrt für die Argo Reederei nur eine kurze Nachgeschichte, um dann 1972 verschrottet zu werden. Bildfile und Kurznotiz kann angefragt werden. Kostet nichts. Nur wenn ein Fotoabzug im Format 13x18cm gewünschht wird, hätte ich gerne einen Beitrag zu den Herstellungs- und Versandkosten. Ich dachte an 5 €, ist aber trotzdem nur eine freiwillige Aufwandshilfe.

Auch die "Hulda Maersk" kann als Jpeg file und mit einer kleinen WORD doc Notiz gesendet werden. Verwenden Sie bitte zur Kontaktaufnahme die Links "Gästebuch" oder "Kontakt".